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Sistiana Bay
Triest, I
1986 - 1987
DAM Inv.nr. 142-207-(001-015)
Entwurf (Kopie), PrÀsentationszeichnungen
Katalogtext: “Wir haben nie, nicht einen einzigen Tag,
den reinen Raum vor uns, in dem die Blumen
unendlich aufgehen. Immer ist es Welt
und niemals Nirgends ohne Nicht:“
(Rainer Maria Rilke, Achte der Duineser Elegien)


“Sicherlich die schönste noch nicht verbaute Bucht der Adria. Rilke schrieb nicht weit von hier seine Elegien von Duino. Eine ungeheuerliche Felsenwand stĂŒrzt hier ins Meer und wenn der stĂŒrmische Bora sich hier verfĂ€ngt, kann man sich kaum aufrecht halten. Eine atemberaubende Situation!“ (Manuskript zu Architecture and Design).
Um die Landschaft möglichst wenig zu verbauen, schmiegen sich die Bauten an die FelswĂ€nde. Eine dreigeschossige Zeilenbebauung zieht sich am großen Halbrund des Hafenbeckens entlang und nĂŒtzt die steile Felswand als RĂŒckgrat. Ein Leuchtturm dient als charakteristisches Eingangssignet.
Östlich davon, um ein kleines hufeisenförmiges Hafenbecken, erstreckt sich ein Feriendorf. Es windet sich in einem ehemaligen Steinbruch den Felsen hinauf. Über die schmalen Gassen sollen sich kleine StĂŒtzbögen spannen, wie sie fĂŒr die mittelalterlichen Ort Italiens so typisch sind.
Die Aquarelle vermitteln den Eindruck eines alten, gewachsenen Ortes, zu dem natĂŒrlich auch ein GebĂ€ude mit einer Tempelfront an einer der Platzanlage gehört.
UKJ
 
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